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Bildung und Teilhabe

Bildung und Teilhabe

Kinder von Arbeitslosengeld II-Empfängern können Leistungen für Bildung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben beantragen. Die Leistungen sollen den Kindern bessere Lebens- und Entwicklungschancen eröffnen.

Die Kinder von Arbeitslosengeld II-Empfängern beantragen die Leistungen im Jobcenter Wilhelmshaven.

Die Kollegen der Abteilung "Bildung und Teilhabe" sind montags, dienstags und donnerstags von 09:00 bis 11:00 Uhr für ihre Anliegen persönlich erreichbar.

Mittwochs und freitags ist die Abteilung "Bildung und Teilhabe" dem Publikum nicht zugänglich.

Die Leistungen des Bildungspakets richten sich an Kinder von Eltern, die Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Sozialhilfe, den Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen; die Kinder haben grundsätzlich einen Rechtsanspruch auf folgende Leistungen (Quelle BMAS):

"1. Mehraufwendungen für Mittagessen in Kita und Schule: Einen Zuschuss für das gemeinsame Mittagessen gibt es dann, wenn Aufwendungen für ein gemeinschaftliches Mittagessen in Schule oder Kita entstehen. Der verbleibende Eigenanteil der Eltern liegt bei einem Euro pro Tag und Essen.

2. Lernförderung: Bedürftige Schülerinnen und Schüler können Lernförderung in Anspruch nehmen, wenn nur dadurch das wesentliche Lernziel erreicht werden kann. Voraussetzung ist insbesondere, dass die Schule den Bedarf bestätigt und keine vergleichbaren schulischen Angebote bestehen.

3. Kultur, Sport, Mitmachen: Bedürftige Kinder sollen in der Freizeit nicht ausgeschlossen sein, sondern bei Sport, Spiel und Kultur mitmachen. Deswegen wird zum Beispiel der Beitrag für den Sportverein oder für die Musikschule in Höhe von monatlich bis zu 10 Euro übernommen.

4. Schulbedarf und Ausflüge: Damit bedürftige Kinder mit den nötigen Lernmaterialien ausgestattet sind, wird den Familien in diesen Fällen zweimal im Schuljahr ein Zuschuss gezahlt: zu Beginn des Schuljahres 70 Euro und jeweils im Februar darauf 30 Euro - insgesamt 100 Euro. Zudem kommt jetzt auch die Kostenübernahme eintägiger Ausflüge in Schulen und Kitas in Betracht. Mehrtägige Klassenfahrten werden wie bisher erstattet.

5. Schülerbeförderung: Insbesondere wer eine weiterführende Schule besucht, hat oft einen weiten Schulweg. Sind die Beförderungskosten erforderlich, können sie nicht aus dem eigenen Budget bestritten werden und werden sie nicht anderweitig abgedeckt, werden diese Ausgaben erstattet."

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Stand 21.03.14, 10:25