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Europäische Fachtagung in Berlin mit bayerischer Beteiligung

Auf Einladung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales durften die Arbeitsgemeinschaft Integration in den Arbeitsmarkt Berchtesgadener Land (AIdA BGL) und die Arbeitsgemeinschaft Integration Traunstein (AI TS) an der Europäischen Fachtagung „Wege in Arbeit – Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt“ in Berlin teilnehmen.

Ausgabejahr 2007
Datum 20.05.2008

Speziell für den Personenkreis der über 50-jährigen konnten die AIdA BGL, die AI TS und das Berufliche Fortbildungszentrum der bayerischen Wirtschaft Traunstein (bfz) vor fast genau 2 Jahren mit einer innovativen Idee einen Bundespreis gewinnen (wir berichteten). Verbunden damit waren insgesamt 1,3 Mio. € Fördergelder die in den Jahren 2006 und 2007 ausschließlich für das Projekt „Unternehmenspatenschaften 50plus“ und somit für die Vermittlung von über 50-jährigen in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein zur Verfügung stehen. „Die zusätzlichen Finanzmittel ermöglichen uns eine konzentrierte Arbeit mit dem Personenkreis der über 50-jährigen“, so Helmut Rechenauer. „Unser Projekt ist mit einer Vermittlungsquote von 45 % bei in etwa 300 Teilnehmern sehr erfolgreich. Leider scheuen viele Arbeitgeber immer noch davor zurück, ältere Arbeitnehmer einzustellen und verzichten damit auf viel Wissen, Lebens- und Berufserfahrung“ ergänzt Christian Reiter.

Im Rahmen der bundesweiten Aktion „Perspektive 50plus – Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen“ lud das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) zu einer europäischen Fachtagung ein, denn die Integration von Langzeitarbeitslosen ist ein gesamteuropäisches Thema. Ein Blick auf die europäischen Nachbarländer zeigt, dass hier bereits interessante und erfolgreiche Strategien für die Aktivierung und Integration von Arbeitsuchenden entwickelt und umgesetzt wurden.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung im Hause des Bundesarbeitsministers Franz Müntefering stand der Austausch mit internationalen Experten aus neun europäischen Ländern. Ziel war für alle teilnehmenden Länder, von den anderen zu lernen und Ideen und Anregungen für die eigene Arbeit mitzunehmen.

Helmut Rechenauer und Christian Reiter durften dabei die Veranstaltung aktiv unterstützen und zwei Tage lang „Botschafter“ für die Länder Belgien bzw. Niederlande sein.

Auch für das eigene Projekt, dessen Finanzierung mit zusätzlichen Bundesmitteln Ende 2007 ausläuft, konnte beide aktiv sein. „Die Gespräche mit den Vertretern des BMAS stimmen mich sehr zuversichtlich und ich denke, dass die Chancen für eine weitere Förderung unseres regionalen Projektes in den Jahren 2008 bis 2011 sehr gut stehen“ so Christian Reiter.