GSB 7.1 Standardlösung

Pressemitteilung Nr. 06/2017 - Durchstarter – Chancen in der Altmark

Ausgabejahr 2017
Datum 18.09.2017

Das Jobcenter Stendal fördert in dem Zeitraum vom 01.06.2015 bis zum 31.12.2019 mit Hilfe des ESF – Bundesprogramm zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter die Integration von Kundinnen/Kunden in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

Die Kunden/innen und die Arbeitgeber wurden bei der Arbeitsaufnahme durch eine Betriebsakquisiteurin begleitend unterstützt. Diese war maßgeblich daran beteiligt, dass etwaige Fragen oder Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Beschäftigungsaufnahme geklärt werden konnten. Entsprechend der individuellen Bedarfe wurde ein Förderplan von mindestens 6 monatiger Dauer erstellt. Während der individuell festgelegten Dauer, wurden die Kunden und die Arbeitgeber durch Coaches begleitet.

Im Akquisezeitraum vom 01.08.2015 bis zum 31.07.2017 konnten mehrere Arbeitgeber für dieses Projekt gewonnen werden. Exemplarisch für den Erfolg des Programms ist der Fall von Kiril Marinow. Der aus Bulgarien stammende Arbeitgeber betreibt in Gardelegen das Restaurant TRAKIA. Dieses ist dort seit 1997 ansässig. Zum Restaurant gehört auch ein Partyservice, mit welchem Herr Marinow kalte und warme Büffets für Familien-, Betriebsfeiern, Themenabende und Großveranstaltungen anbietet.

Herr Marinow sieht sich und seine Mitarbeiter/-innen als Familie. In einer Familie ist es wichtig, dass alle zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen. So war es selbstverständlich, dass für die über das ESF – Bundesprogramm geförderten Mitarbeiterinnen eine sogenannte „Muttischicht" eingeführt wurde. Dies ermöglicht es Nicole Thieß und Mandy Vollbeding neben den Aufgaben, welche sie als Mütter haben, auch einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachzugehen. Als „Familienoberhaupt" bedankt sich Herr Marinow im Oktober dieses Jahres mit einem Herbstfest bei seiner Kollegen/-innen und deren Familien. Im Übrigen hat Herr Marinow nichts gegen weiteren Familienzuwachs, so dass sich interessierte Bewerber/-innen gerne an ihn wenden können.

Sowohl der Coach Ronald Albrecht vom Berufsbildungswerk Stendal, als auch Frau Yvonne Radde vom Jobcenter Stendal freuen sich über den Erfolg des Projektes. Alle beteiligten Partner wissen aber auch, dass sich die Erfolge nur einstellen, wenn alle an einem Strang ziehen. Dies bedeutet in der Regel, dass viele Mühen aufgebracht und Verständnis füreinander entwickelt werden muss. Im Fall des Herrn Marinow und seiner beiden neuen Kolleginnen ist dies gelungen.

Neben dem hier dargestellten Bespiel zeigt das Ergebnis insgesamt, dass sich ein gemeinsames Bemühen lohnt. So konnten über das Projekt 32 Kunden/-innen in Arbeit integriert werden.