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Jobcenter Oldenburg unterstützt junge Kunden intensiv:

Schritt für Schritt zur Ausbildung

Ausgabejahr 2019
Datum 02.09.2019

Stephan Albani, Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Oldenburg-Ammerland, besuchte im Rahmen seiner Sommertour das Jobcenter Oldenburg, um einen Einblick in die Arbeit zu gewinnen. Er ließ sich auch die Arbeit des „U25"-Teams erläutern. Sein Fazit: „Eine Ausbildung ist ein wichtiges Fundament für das ganze Berufsleben. Ich habe gesehen, dass das Jobcenter Oldenburg gute Arbeit leistet - die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter räumen viele Stolpersteine aus dem Weg, um jungen Menschen einen guten Start in einen erfolgreichen Berufsweg zu ermöglichen."

Während die ersten Jugendlichen ihre Berufsausbildung schon begonnen haben, berät und vermittelt das Jobcenter Oldenburg weiter mit hoher Intensität. „Wir wollen für alle jungen Erwachsenen, die wir betreuen, mindestens eine erste Station für die berufliche Zukunft finden", sagt Carmen Giss, Geschäftsführerin des Jobcenters Oldenburg. „Wir unterstützen sie besonders intensiv, denn wir wollen ihnen eine langfristige Perspektive eröffnen."

Zum Beispiel im Rahmen einer Börse, die am Donnerstag stattfand. Rund 30 junge Leute hatte das „U25"-Team des Jobcenters dazu eingeladen, viele suchten einen Ausbildungsplatz etwa als Medizinische Fachangestellte oder in einem IT-Beruf. Das „U25"-Team betreut neben Schulabgängern auch Ausbildungsabbrecher, Studienaussteiger, junge Eltern, Geflüchtete und junge Arbeitslose, die nach einer Zeit des Jobbens eine echte Perspektive suchen.

Giss erläutert: „Unser Ziel ist es, die jungen Erwachsenen schlussendlich in einen Ausbildungsplatz zu vermitteln. Wir suchen für jeden die individuell passende Lösung und nutzen verschiedene Bausteine, die auch kombiniert werden." Dazu gehört die Einstiegsqualifizierung (EQ), ein Langzeitpraktikum, ferner ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH), eine kostenlose Nachhilfe, sowie einen Ausbildungszuschuss für den Betrieb. Auch ein längeres Bewerbungstraining, Coaching und mehrwöchige Praktika ebnen vielen jungen Leuten den Weg in die Ausbildung. Junge Leute ohne Hauptschulabschluss können in der Jugendwerkstatt den Schulabschluss nachholen und ihre praktischen Fertigkeiten entwickeln.

In diesem Jahr konnten bereits 200 junge Kundinnen und Kunden des Jobcenters in eine Ausbildung vermittelt werden, das sind 18 mehr als im letzten Jahr. 14 nutzen eine Einstiegsqualifizierung, um sich für eine Berufsausbildung im Folgejahr zu empfehlen, weitere Einstiegsqualifizierungen sind geplant. Mehr als 120 haben im vergangenen Schuljahr die Jugendwerkstatt besucht, um sich auf eine Ausbildung vorzubereiten.