GSB 7.1 Standardlösung

Hinweise zum Datenschutz und zur Verwendung von Cookies

Diese Webseite verwendet Cookies und Webanalyse-Tools. Das hilft uns, um Ihnen ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Hier erfahren Sie mehr über die Nutzung Ihrer Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.

OK

Frauen mit familiären Verpflichtungen beim Wiedereinstieg in den Beruf unterstützen

Ausgabejahr 2016
Datum 09.05.2016

 Flow, Perspektive Wiedereinstieg für Mittelfranken

Mit dem breit angelegten Aktionsprogramm „Perspektive Wiedereinstieg“ unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit seit März 2008 Frauen und Männer, die familienbedingt mehrere Jahre aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind, bei einem perspektivreichen Wiedereinstieg in das Berufsleben.

Mit dem Aktionsprogramm „Perspektive Wiedereinstieg“ verbinden das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die Bundesagentur für Arbeit (BA) moderne Gleichstellungspolitik mit einem arbeitsmarktpolitischen Ansatz: Chancengerechtigkeit erhöhen, die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt und eine partnerschaftliche Aufteilung von Beruf und familiärer Sorgearbeit fördern, Interessierte bei der komplexen Herausforderung eines beruflichen Wiedereinstieges unterstützen und damit die Voraussetzungen für eine eigenständige Existenz- und Alterssicherung schaffen.

Das Aktionsprogramm richtet sich an Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger, die nach Phasen der Kinderbetreuung oder Pflege  wieder in das Berufsleben zurückkehren möchten, ihre Partnerinnen bzw. Partner und Familien, Unternehmen sowie Akteurinnen und Akteure aus Beratungsstellen, Verbänden, Gewerkschaften u.v.m.

Ziele des Aktionsprogramms Perspektive Wiedereinstieg sind:

  • Frauen und Männer nach mehrjähriger familienbedingter Erwerbsunterbrechung bei einem substantiellen und nachhaltigen beruflichen Wiedereinstieg zu unterstützen, das heißt ausbildungsadäquat und möglichst vollzeitnah,
  • Aushandlungsprozesse zur Neuverteilung familiärer und häuslicher Aufgaben in Familien anzuregen,
  • die Entlastung durch Inanspruchnahme Haushaltsnaher Dienstleistungen zu erhöhen, da sich dadurch Zeit für einen beruflichen Wiedereinstieg gewinnen lässt,
  • Menschen, die während oder nach Familienphasen einen Minijob ausüben, Wege aus der geringfügigen Beschäftigung in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis aufzuzeigen,
  • Personalverantwortliche in Unternehmen im Rahmen ihrer Fachkräftesicherung über das Potenzial der gut qualifizierten Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger zu informieren,
  • Institutionen und Verbände zu vernetzen und so Unterstützungsangebote für einen gelingenden beruflichen Wiedereinstieg auf Bundes-, Landes- und lokaler Ebene zu optimieren.

Unter dem Dach des Aktionsprogramms werden verschiedene Angebote und Initiativen gebündelt.

Flow! Perspektive Wiedereinstieg (PWE)

Unser Projekt Flow! – Perspektive Wiedereinstieg ist am Modellstandort zuständig für Frauen aus Nürnberg und Mittelfranken. Unsere Stärke sehen wir darin, motivierte Frauen beim Wiedereinstieg tatkräftig und zielführend zu begleiten, bei Bedarf den Lebenspartner und die Kinder in den Unterstützungsprozess gewinnend mit einzubeziehen, die optimale Fitness für den aktuellen Arbeitsmarkt zu trainieren sowie Firmen und Personalverantwortliche entsprechend für die Potenziale dieser Frau zu gewinnen. Gründerinnenpersönlichkeiten wagen mutig den Sprung ins eigene Unternehmen.

 Unser Projekt Flow! hat eine weitere Zielsetzung: gerade im Hinblick auf die – besonders Frauen betreffende – Altersarmut verstehen wir es als Herzensangelegenheit, unsere Stärke für die deutliche Verbesserung der Erwerbssituation von Frauen einzusetzen. So unterstützen wir Minijobberinnen sensibel bei der Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit.

 Warum heißt unser Projekt Flow! – Perspektive Wiedereinstieg Mittelfranken? Flow bezeichnet ein positives emotionales Erleben, das Menschen dann haben, wenn sie gänzlich in einer Beschäftigung aufgehen. Entgegen ersten Erwartungen erreichen wir diesen Zustand nahezu euphorischer Stimmung meistens nicht beim Nichtstun oder im Urlaub, sondern wenn wir uns intensiv der Arbeit oder einer schwierigen Aufgabe widmen (nach Mihály Csíkszentmihályi).

 Unser Ziel ist es, Sie bei Ihrem beruflichen Wiedereinstieg so zu unterstützen, dass Sie Ihre neue Tätigkeit mit Freude und Energie angehen.

 Koller Knedlik , GO der Agentur, Vorsitzender DGB Bayern, macht deutlich: „Wir freuen uns über diese gemeinsame Vereinbarung. Wie gute Integration geht, sehen wir Tag für Tag in den Betrieben. Wo Menschen nicht gegeneinander arbeiten sondern miteinander, da gelingt Integration. Voraussetzung ist qualifizierte Arbeit zu fairen Bedingungen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist der beste Schutz vor Ausgrenzung und Lohnkonkurrenz.“

 Dr. Ulrich Gawellek, Geschäftsführer des Jobcenters Nürnberg-Stadt erklärt: „Ich freue mich, dass die Perspektive Wiedereinstieg jetzt auch für Mittelfranken einen Standort hat, um Frauen nach der Erziehungs- oder Pflegezeit bei der Umsetzung ihrer beruflichen Wünsche zur Seite zu stehen. Wir sehen darin eine wirkungsvolle Möglichkeit Frauen als wichtiges Potential für den Arbeitsmarkt zu erschließen und mit Arbeitgebern zusammen zu bringen. Wenn jetzt auch die Betriebe bei der Familienfreundlichkeit zulegen und sich offen zeigen für moderne Lösungen bei der Arbeitszeitgestaltung, dürfte der Fachkräftegewinnung nichts mehr im Weg stehen.

Wollen Firmen das große Fachkräftepotenzial der Frauen ausschöpfen, müssen sie eine gute Vereinbarkeit von Beruf und familiären Aufgaben gewährleisten.

Stephan Doll, Geschäftsführer des DGB Region Mittelfranken betont

ihre den Qualifikationen tlichen Institutionen definiert haben. Wir sehen darin einen weiteren Baustein, Asylsuchende noch schneller in Beschäftigung bringen zu können. Nur dank der guten Vorarbeit zwischen den Ausländerbehörden und Arbeitsagenturen vor Ort konnten wir allein im letzten Jahr über 10.000 Flüchtlingen den Zugang