Steigende Energiekosten - Informationen und finanzielle Hilfen

Übersicht zu Unterstützungsmöglichkeiten

Datum 13.10.2022

Was können Sie bei steigenden Heizkosten machen?

Die Energiekrise führt zu Unsicherheiten bei Ihnen. Sie haben Angst das Sie die steigenden Kosten nicht mehr zahlen können?

Sie beziehen bereits Leistungen vom Jobcenter Nürnberg? Sie haben eine Heizkostenabrechnung mit einer hohen Nachzahlung oder eine Erhöhung der monatlichen Abschläge von Ihrem Vermieter oder dem Energieversorger erhalten? Sie können diese nicht zahlen?

Bitte wenden Sie sich per Email direkt an Ihre bekannte Leistungsabteilung im Jobcenter. Ist Ihnen Ihre Leistungsabteilung nicht bekannt, nutzen Sie bitte das allgemeine Email-Postfach, das Sie unter Kontakt zum Jobcenter Nürnberg finden oder schreiben Sie an das Jobcenter Nürnberg, Richard-Wagner-Platz 5, 90443 Nürnberg.

Wir stellen Ihnen auch ein Berechungsbeispiel zur Verfügung:

Frau Müller, 45 Jahre alt, alleinstehend
monatliches Erwerbseinkommen brutto: 1.600 €, netto: 1.210,88 €
Kaltmiete und kalte Betriebskosten 460 €, Heizkosten bisher 60 €, neu 130 €

Regelbedarf SGB II derzeit 449 €
Kosten der Unterkunft 460 €
Heizkosten 130 €
= Monatlicher Gesamtbedarf 1.039 €
Abzüglich des um den Freibetrag bereinigten Erwerbseinkommens 910,88 €
Dies ergibt einen monatlichen Anspruch auf SGB II Leistungen in Höhe von 128,12 €

Frau Müller kann bei Vorliegen der übrigen Voraussetzungen Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem SGB II in Höhe von monatlich 128,12 € erhalten, sofern nicht Wohngeld die für sie höhere Leistung darstellt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Stadt Nürnberg.