GSB 7.1 Standardlösung

Hinweise zum Datenschutz und zur Verwendung von Cookies

Diese Webseite verwendet Cookies und Webanalyse-Tools. Das hilft uns, um Ihnen ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Hier erfahren Sie mehr über die Nutzung Ihrer Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.

OK

Ortsabwesenheit

Wir möchten darauf hinweisen, dass bei einer geplanten Ortsabwesenheit Bestimmungen zu beachten sind. Leistungsberechtigte, die Arbeitslosengeld II beziehen, sollten vor Antritt der Reise oder einer Ortsabwesenheit unbedingt mit ihren Arbeitsvermittlern/Arbeitsvermittlerinnen sprechen und die Abwesenheit genehmigen lassen.

Das Gesetz verpflichtet Leistungsbeziehende dazu, sich mit dem jeweiligen Jobcenter-Standort abzustimmen, ob und wann sie Urlaub machen und Ortsabwesenheiten in Anspruch nehmen können. Eine Genehmi­gung ist nur möglich, wenn in dieser Zeit eine Vermittlung in Arbeit oder die Teilnahme an einer beruflichen Weiterbildung aller Voraussicht nach nicht möglich ist. Erfolgt die vorherige Meldung nicht, sind die Leistungen zu Unrecht bezogen und werden zurückgefordert oder die Zahlung wird eingestellt, wenn während dieser Zeit einer Einladung nicht nachgekommen wurde.

Mit dem Bezug von Lohnersatzleistungen hat der Gesetzgeber nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten verbunden. Dazu gehört unter anderem, dass Ortsabwesenheit genehmigt werden muss.

Für insgesamt drei Wochen im Jahr kann das Jobcenter das Arbeitslosengeld II weiterzahlen. Wer weitere drei Wochen nicht erreichbar ist, erhält für diese Zeit kein Geld mehr. Ein neuer Antrag auf Arbeitslosengeld ist in diesem Fall nach der Reise nicht erforderlich. Der Zeitraum von drei Wochen mit Geld und drei Wochen ohne kann innerhalb eines Kalenderjahres auch in mehreren Abschnitten genommen werden. Wer von vornherein länger als sechs Wochen zusammenhängend verreist, kann für den gesamten Zeitraum kein Geld erhalten.