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Integration in sozialversicherungspflichtige Arbeit

Unterstützung bei der Integration

Gerade diese Altersgruppe überzeugt häufig mit folgenden Kompetenzen: Arbeitgeber schätzen besonders den Erfahrungsschatz, die Zuverlässigkeit, die Einsatzbereitschaft und die Loyalität älterer Arbeitnehmer. Stärkenorientiert und unter Berücksichtigung der individuellen Problemlagen arbeiten die Integrationsfachkräfte des Jobcenters gemeinsam mit den Arbeitssuchenden im Bereich ihrer Möglichkeiten an der Beseitigung bzw. Verringerung der Vermittlungshemmnisse. Das Ziel ist die Aufnahme einer sozialversicherungs-pflichtigen Beschäftigung im Rahmen der individuellen Leistungsfähigkeit.

Leistungen aus dem Vermittlungsbudget

Zur Unterstützung der Anbahnung oder Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung kann das Jobcenter Kosten übernehmen, die die Vermittlungssituation der leistungsberechtigten Person allgemein verbessern. Die Anbahnung kann damit auch im Erzielen eines Integrationsfortschritts und dem Überwinden von Integrationshemmnissen bestehen.

Beispiele für eine Kostenerstattung aus dem Vermittlungsbudget sind u. a.:

  • Bewerbungskosten
  • Kosten für Fahrten zu Vorstellungsgesprächen und zur Unterzeichnung des Arbeitsvertrages (bei weiter entfernten Arbeitgebern auch Übernachtungskosten, Tagegelder)
  • Arbeitsmittel - soweit ein Arbeitgeber diese nicht stellen muss (z. B. Arbeitskleidung, Werkzeuge, arbeitsplatzspezifische Brillen)
  • Kosten für Nachweise, z. B. Gesundheitsnachweis, Führungszeugnis, Schufa-Auskunft
  • Kosten für die Übersetzung von Dokumenten, wenn dies für die Anbahnung oder den Abschluss eines sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisses erforderlich ist
  • Fahrtkosten bis zur ersten Gehaltszahlung
  • Kosten wegen vorübergehender getrennter Haushaltsführung durch Arbeitsaufnahme

Eingliederungszuschuss für Ältere

Arbeitgeber können zur Eingliederung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, deren Vermittlung wegen in ihrer Person liegender Gründe erschwert ist, einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt zum Ausgleich einer Minderleistung erhalten (Eingliederungszuschuss). Die Förderhöhe und die Förderdauer richten sich nach dem Umfang der Einschränkung der Arbeitsleistung der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers und nach den Anforderungen des jeweiligen Arbeitsplatzes (Minderleistung). Bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die das 50. Lebensjahr vollendet haben, kann die Förderdauer bis zu 36 Monate betragen, wenn die Förderung bis zum 31. Dezember 2019 begonnen hat. Weitere Informationen im Einzelfall erhalten Sie über die Arbeitgeber-Hotline unter der kostenlosen Rufnummer: 0800 / 4 5555 20.