GSB 7.1 Standardlösung

Hinweise zum Datenschutz und zur Verwendung von Cookies

Diese Webseite verwendet Cookies und Webanalyse-Tools. Das hilft uns, um Ihnen ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Hier erfahren Sie mehr über die Nutzung Ihrer Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.

OK

Bewerbersuche heute: Arbeitgeber stellt sich vor

Dieser Artikel ist in der Ausgabe 01/2020 in der Unternehmenszeitung Mansfeld-Echo erschienen.

Ausgabejahr 2020
Datum 31.03.2020

„Der Vorteil ist: Man ist jeden Tag an der frischen Luft. Der Nachteil ist: Es ist viel Arbeit“, resümierte Philipp Moser. Der Geschäftsführer des Obsthofs „Am Süßen See“ war an jenem Tag im Februar in die Begegnungsstätte des ASB-Regionalverbandes Mansfeld-Südharz e.V. in Hettstedt gekommen, um die Arbeit in seinem Unternehmen vorzustellen. „Ich suche jedes Jahr nach Leuten, die arbeiten wollen. Natürlich ist es nicht die leichteste Arbeit, aber es ist eine schöne Arbeit!“, so Moser.

Nachdem der Arbeiter-Samariter-Bund im Dezember vergangenen Jahres den Integrationspreis Sachsen-Anhalt gewonnen hatte, war Philipp Moser hellhörig geworden und hatte dem wohltätigen Verein eine Kooperation vorgeschlagen, um neue Mitarbeiter für seinen Obsthof zu finden. Der ASB, der in diesem Jahr übrigens sein 30-jähriges Bestehen in Sachsen-Anhalt feiert, wandte sich auf Grund langjähriger, guter Kontakte an das Jobcenter Mansfeld-Südharz und bat um Mithilfe. „Für uns ist das eine tolle Gelegenheit, um Bewerber und Arbeitgeber zusammenzubringen“, freut sich Maik Heise, Teamleiter Markt und Integration im Standort Hettstedt.

Dreißig Interessierte verfolgten in der Infoveranstaltung, wie die Arbeit auf dem Obsthof aussieht. Moser sprach dabei von den großflächigen Anbaugebieten, von der Ernte der unterschiedlichen Obstsorten und der körperlichen Belastung, wenn man in der Kirschernte acht Stunden am Tag die Leiter rauf und runter steigen muss. „Ich will da auch nichts verheimlichen. Die Bewerber sollen wissen, welche Arbeiten auf sie zukommen, wenn sie bei mir anfangen. Aber wenn jemand arbeiten will, dann freue ich mich über jeden“, sagt er.

Dass sie arbeiten wollen, bewiesen die Bewerber am Ende der Präsentation. Dreizehn von dreißig Interessierten wollen in den nächsten Wochen in einwöchige Praktika gehen, um sich auf dem Obsthof auszutesten. „Über diese Zeit erhalten Sie weiterhin Ihre Leistungen vom Jobcenter und sind auch vollumfänglich versichert“, sicherte Maik Heise den Anwesenden zu.

Wer nach dem Praktikum bleibt, wird sich zeigen. „Jeder einzelne neue Mitarbeiter ist für mich ein Gewinn“, meint der Chef des Obsthofs.