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Arbeitsagentur und Jobcenter planen schrittweise und terminiert Gespräche vor Ort

Persönliche Gespräche immer noch die Ausnahme und nur nach Vereinbarung

Ausgabejahr 2020
Datum 19.06.2020

„Wir sind weiter für unsere Kundinnen und Kunden da – auch wenn die Türen geschlossen sind.“ Mit dieser Botschaft wurde am 18. März 2020 der Kundenzugang in die Agentur für Arbeit Sangerhausen und das Jobcenter MSH stark eingeschränkt. Es wird seitdem pandemiebedingt fast ausschließlich per Telefon und E-Mail kommuniziert und die E-Services im Internet genutzt.

Ab 22. Juni 2020 wird nunmehr sukzessive und in kleinen Schritten wieder zu persönlichen Gesprächen eingeladen. Dafür arbeiten die Mitarbeiter/innen derzeit an der Umsetzung entsprechender Hygienekonzepte. Das sind ganz klassische Hinweisschilder, Wegekonzepte, Desinfektionsmittel, das Tragen von Mund- und Nasenschutz für Kunden/innen und Mitarbeiter/innen oder Plexiglasscheiben sowie speziell eingerichtete Beratungszimmer.

Dazu sagt die Vorsitzende der Agentur für Arbeit Sangerhausen, Martina Scherer:

„Der Kundenbetrieb wird zunächst nicht so stattfinden wie wir das vor „Corona“ kannten. In einem ersten Schritt wird für eine persönliche Vorsprache immer ein vereinbarter Termin notwendig sein. Wir fangen mit den persönlichen Gesprächen jetzt dort an, wo das aus rechtlichen oder persönlichen Gründen notwendig ist. Zudem setzen wir weiterhin auf telefonische Beratung und bauen unsere Online-Angebote weiter aus.“

Was heißt das nun konkret für die Kunden/innen der Agentur für Arbeit und des Jobcenters MSH?

  • Kunden/innen, bei denen ein persönliches Gespräch geplant ist, erhalten eine schriftliche Einladung.
  • Diese müssen sie bitte zum Termin mitbringen.
  • Beim Betreten der Arbeitsagentur ist zwingend eine Maske über Mund und Nase zu tragen.
  • Persönliche Gespräche finden in der Agentur für Arbeit zunächst ausschließlich in Sangerhausen statt. Im Jobcenter werden Kunden/innen sowohl nach Sangerhausen als auch in die Geschäftsstellen Eisleben und Hettstedt eingeladen.

„Um unser aller Gesundheit zu schützen, können wir die Wiedereröffnung nur in kleinen Schritten angehen. Wir danken unseren Kundinnen und Kunden für Ihre Geduld und hoffen, bald wieder persönlich für Sie alle da zu sein“, sagt Susann Huste, stellvertretende Geschäftsführerin des Jobcenters Mansfeld-Südharz.

Gesundheitsschutz und Sicherheit für Kunden/innen und Mitarbeiter/innen stehen an erster Stelle.