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Kinder sind unsere Zukunft

Frühzeitige berufliche Orientierung hilft beim Start ins Berufsleben

Ausgabejahr 2018
Datum 31.05.2018

„Kinder sind unsere Zukunft. Deshalb gilt es, sie frühzeitig auf die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten, die sich nach dem Schulabschluss bieten, aufmerksam zu machen", sind sich Matthias Kaschte, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Magdeburg und Heike Jauch, Geschäftsführerin des Jobcenter Landeshauptstadt Magdeburg einig.

Die Agentur für Arbeit Magdeburg und das Jobcenter Landeshauptstadt Magdeburg stellen daher eine breite Palette an Angeboten bereit, die den Kindern schon während der Schulzeit helfen eine eigene berufliche Perspektive zu entwickeln und damit frühzeitig Arbeitslosigkeit zu vermeiden.

Eltern haben für ihre Kinder eine Vorbildwirkung, das gilt auch bei der Entwicklung eigener beruflicher Vorstellungen und der späteren Wahl des Ausbildungsberufes. Häufig orientieren sich Kinder bei ihrer Entscheidung an den Berufen der Eltern.

Einige Eltern haben jedoch wegen individueller Schwierigkeiten, aber auch aufgrund schwieriger Rahmenbedingungen trotz des Aufschwungs der letzten Jahre keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung finden können und erhalten daher für sich und ihre Familien Grundsicherungsleistungen.

"Vorbildwirkung sowie finanzielle Unabhängigkeit sind dann nicht im gleichen Maße gegeben, wie in Familien in denen mindestens ein Elternteil einen Job hat", sagt Heike Jauch.

„Die Agentur für Arbeit und das Jobcenter arbeiten daher intensiv daran, Mütter und Väter durch individuelle Unterstützungsangebote gut und nachhaltig in eine zu ihren Lebensumständen passende Beschäftigung zu integrieren. So gelingt es, dass Familien unabhängig von Sozialleistungen werden und Kinder selbstbewusst ihr Recht auf Bildung wahrnehmen.

Eltern, die sich weiterbilden profitieren dabei genauso wie Arbeitgeber, die die Bedürfnisse von Eltern erkennen. Hier können Arbeitsagentur und Jobcenter Eltern und Arbeitgeber beraten und finanziell unterstützen", ergänzt Matthias Kaschte.

Die zielgerichtete Arbeit des Jobcenters mit den Betroffnenen und die positive Arbeitsmarktsituation zeigen den Angaben zufolge Wirkung. „Die Entwicklung im Raum Magdeburg ist ambivalent. Wir betrachten eine gute Entwicklungen bei den Kindern aus deutschen Familien, hier ist die Zahl leistungsberechtigter Kinder in den vergangenen fünf Jahren von 5.838 auf 5.091 gesunken. Gleichzeitig ist von Januar 2013 bis 2018 in Magdeburg die Zahl der unter 15-jährigen, die staatliche Grundsicherung erhielten von 6.301 auf 7.634 angestiegen“, erläutert Heike Jauch.“

"Dieser Anstieg steht im Zusammenhang mit dem Zuzug geflüchteteter Familien seit dem Jahr 2015. Die Zahl leistungsberechtigter ausländischer Familien ist in diesen fünf Jahren von 463 auf 2.543 deutlich angestiegen. Derzeit befinden sich noch viele Flüchtlinge in Sprachkursen und berufsqualifizierenden Maßnahmen und erhalten währenddessen Grundsicherungsleistungen für sich und ihre Kinder. Da die Arbeitskräftenachfrage jedoch anhaltend hoch ist, rechnen wir damit, dass sich perspektivisch verstärkt Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Migrationshintergrund finden werden“, ergänzt sie.

Eine Begleitung durch die Eltern hat dabei viele positive Effekte, da sie eine zentrale Rolle im Leben der Kinder spielen und häufig auch die notwendigen familiären Impulse setzen. „Die Agentur für Arbeit Magdeburg und das Jobcenter Landeshauptstadt Magdeburg stehen den Kindern somit schon frühzeitig als Lotsen für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben zur Seite, denn sie sind die Fachkräfte von morgen“, so Kaschte und Jauch.