GSB 7.1 Standardlösung

Jobcenter einen Tag geschlossen

Ausgabejahr 2018
Datum 01.03.2018

Am 12. März 2018 führt das Jobcenter die elektronische Akte (eAkte) ein. An diesem Tag bleibt das Jobcenter für seine Kunden geschlossen. „Das ist notwendig, weil die Einführung der eAkte weitreichende Auswirkungen auf die Arbeit der Mitarbeiter im gesamten Jobcenter hat“, erklärt Heike Jauch, Geschäftsführerin.

Sämtliche Arbeitsabläufe und Prozesse sind von der internen Umstellung betroffenen. Auf den Tag der Einführung bereitet sich das Jobcenter seit einem Jahr vor. Für die Kunden des Jobcenters ändert sich nichts. Das Jobcenter möchte mit der Neuerung zukünftig Auskünfte schneller geben können. Weniger Lauf-, Such- und Transportwege führen obendrein zu kürzeren Bearbeitungszeiten. Die eAkte ist zugleich der Grundbaustein für kundenfreundliche Online-Angebote in der Zukunft.

Elektronische Aktenführung heißt, dass eingehende Kundenpost gescannt und computerlesbar gespeichert wird. Diese Dokumente werden anschließend weitgehend automatisch der eAkte zugeordnet. Die Mitarbeiter sehen dann in einem elektronischen Postkorb, dass ein Dokument zur Bearbeitung eingegangen ist.

Eingereichte Unterlagen werden nach der Digitalisierung noch acht Wochen aufbewahrt und anschließend datenschutzkonform vernichtet. Es sei denn, Kunden teilen dem Jobcenter mit, dass sie ihre Unterlagen zurückbekommen möchten. Am besten also nur dann Originale ans Jobcenter senden, wenn diese ausdrücklich angefordert wurden.

Die eAkte wird bis Mitte 2018 nach und nach in allen 303 Jobcentern eingeführt, die von der Bundesagentur für Arbeit (BA) gemeinsam mit den Kommunen betrieben werden.

Auskünfte und Terminvereinbarungen erhalten Kunden von unserem Service Center, erreichbar unter (0391) 562-1777. Unser Angebote, Antragsformulare, Ausfüllhinweise, Merkblätter und viele andere Informationen finden Sie wie gewohnt auch auf unserer Internetseite unter www.jobcenter-landeshauptstadt-magdeburg.de.