GSB 7.1 Standardlösung

Jobcenter-Mitarbeiterin in Magdeburg bedroht

Die Mitteilung der Polizei in Magdeburg ist korrekt. Gestern wurde im Jobcenter Landeshauptstadt Magdeburg eine Mitarbeiterin von einem Kunden bedroht. Dabei handelte es sich laut Information der Polizei um eine Schreckschusswaffe.

Ausgabejahr 2017
Datum 30.05.2017

Die von der Polizei mitgeteilte gestrige Bedrohung war in diesem Jahr der erste Fall dieser Art. Das Jobcenter hat ein Hausverbot verhängt und eine Strafanzeige gestellt. Im Jahr 2016 haben wir fünf Hausverbote angedroht, ein Hausverbot erteilt sowie neun Strafanzeigen gestellt.

Für Kunden und Mitarbeiter hat das Jobcenter selbstverständlich Konzepte zum Schutz ausgearbeitet. Mitarbeiter wissen so, wie sie sich in verschiedenen Notfällen verhalten sollen. Außerdem werden regelmäßig Schulungen angeboten, in denen Deeskalationstechniken erlernt und aufgefrischt werden. Auch technisch ist das Jobcenter gewappnet. Es gibt verschiedene Notrufsysteme, über die alle Mitarbeiter und Sicherheitsbedienstete bei Gefahrensituationen informiert werden können.

Das Jobcenter akzeptiert keine Gewalt oder Bedrohung, egal ob körperlich oder verbal. Daher nutzt das Jobcenter alle zur Verfügung stehenden Mittel, um diesen Fall strafrechtlich zu verfolgen. Dies umso mehr, als dass der Kunde die Drohung heute noch einmal telefonisch wiederholt hat.