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Wie finde ich gute Fachkräfte?

Ausgabejahr 2017
Datum 07.12.2017

Der Arbeitsmarkt brummt. Für einige Unternehmen wird die Fachkräftesuche trotz immer noch rund 10.518 arbeitslosen Menschen in der Landeshauptstadt Magdeburg eine Herausforderung. Ein Arbeitgeber erklärt, wie ihm das Jobcenter half.

„Unser Café für Familienfeiern und Tagungsbetrieb ist ein Wirtschaftsbetrieb. Wie andere Arbeitgeber auch brauchen wir qualifizierte Mitarbeiter. In der Gastronomie zählen die Qualität und die Schlagzahl der Arbeit. Sonst rechnet es sich nicht. Können und Bereitschaft müssen stimmen“, sagt Thorsten Giefers, Geschäftsführer vom Familienhaus im Park. Heike Jünemann, Teamleiterin des Markteams im Jobcenter, stimmt ihm zu: „Im Wettbewerb um einen Arbeitsplatz können Menschen, die lange arbeitslos waren, oft nicht mithalten. Es fehlt oft an Erfahrung und an aktuellem Fachwissen. Doch für den Unternehmer muss sich die Einstellung meist von Beginn an rechnen. Und hier hilft das Jobcenter. Es kann Arbeitgebern, die z.B. einem langjährig Arbeitslosen die Chance zum beruflichen Einstieg geben, mit einem Zuschuss von bis zu 50 Prozent des Arbeitsentgelts für bis zu 12 Monate fördern. Damit gewinnen alle – Arbeitgeber und Arbeitnehmer, aber auch die Gesellschaft!“

Bestes Beispiel dafür ist Susan Krüger. Seit April 2016 kocht sie im Familienhaus Magdeburg. Davor war sie trotz intensiver Suche 16 Jahre lang ohne Beschäftigung. Ein Schicksal, dass sie mit anderen teilt. „Nach meiner Ausbildung arbeitete ich anderthalb Jahre als Köchin. Mit Geburt meines ersten Kindes wurde alles anders. Auf meine unzähligen Bewerbungen gab es einfach keine Resonanz, kein Arbeitgeber interessierte sich für die Mutter von vier Kindern. Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass Arbeitgeber selten Mitarbeiter einstellen, die nicht die erwarte Berufserfahrung mitbringen.“ Bei Susan Krüger hat es gut geklappt, bestätigt Giefers: „In einem 14-tägigen Praktikum stellten wir schnell fest, dass unsere Köchin engagiert ist und gut kocht. Trotz der guten Voraussetzungen, die erwartete Schlagzahl hatte sie anfangs noch nicht. Mit dem Zuschuss konnten wir die Eingliederung wirtschaftlich begleiten – selbst, wenn es kurzfristig mal nicht optimal lief. Unsere Hoffnung wurde nicht enttäuscht, Frau Krüger hat den richtigen Spirit, ist gut in unser Team integriert und hat sich wieder an die notwendige Schlagzahl in der Gastronomie herangearbeitet.“

Lassen Sie sich beraten! Heike Jünemann erreichen Sie unter 0391 562-1124.