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Fachkraft im Fokus

Jobcenter und Förderservice GmbH der Investitionsbank Sachsen-Anhalt vereinbaren Kooperation.

Ausgabejahr 2016
Datum 26.08.2016

Die Entwicklung des Arbeitsmarktes wird zunehmend von Migration beeinflusst. Das Jobcenter betreute im Juli 2016 rund 2.000 Asylberechtigte vorwiegend aus Syrien, Eritrea, Iran und Irak. In den letzten beiden Jahren nahm die Zuwanderung in die Landeshauptstadt Magdeburg durch die Flüchtlingsbewegungen deutlich zu. Im Jobcenter wurde eine Projektgruppe zur Betreuung von Flüchtlingen eingerichtet.

Die Landesinitiative Fachkraft im Fokus unterstützt gezielt Asylberechtigte, die bereits berufliche Erfahrungen oder Qualifikationen im Heimatland erworben haben. „Neben dem Erwerb der deutschen Sprache und der sozialen Integration ist die Aufnahme einer Beschäftigung entscheidend für eine Integration. Ziel der Vereinbarung ist eine koordinierte Beratung und Vermittlung in Beschäftigung“, erläutert Heike Jauch, Geschäftsführerin des Jobcenters.

Für die Integrationsfachkräfte der Projektgruppe im Jobcenter ist die Landesinitiative Fachkraft im Fokus ein wichtiger Kooperationspartner. Bewerber mit hoher Integrationswahrscheinlichkeit und Unterstützungsbedarf werden an Dmitrijs Filimonovs, Willkommensbegleiter Region Magdeburg der Landesinitiative, weitergeleitet. Wichtig ist es, dass sowohl die Unternehmen als auch die Geflüchteten gut auf eine Integration vorbereitet und im Prozess begleitet werden. Dr. Uta Blümel, Geschäftsführerin der Förderservice GmbH der Investitionsbank Sachsen-Anhalt, stellt klar: „Die Kooperation mit dem Jobcenter ist eine richtungsweisende Vereinbarung. Unser gemeinsames Ziel ist, die nachhaltige Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft zu einem Erfolg zu machen.“

Die Betreuung geflüchteter Menschen durch das Jobcenter beginnt schon ab dem Zeitpunkt der Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis. Ziel der Vereinbarung ist eine koordinierte Beratung und Vermittlung in Beschäftigung. Das Jobcenter bezweckt, dass

die Flüchtlinge schnellstmöglich an einem Integrationskurs teilnehmen. Die Aufnahme einer Beschäftigung steht dabei immer im Vordergrund. Zur Zielgruppe dieser Kooperation zählen Asylberechtigte, die nach Möglichkeit bereits berufliche Vorerfahrungen oder Qualifikationen in ihrem Heimatland erworben haben und die über ein ausreichendes Sprachniveau (A2) verfügen, um eine Beschäftigung auf dem deutschen Arbeitsmarkt aufzunehmen.