Erhöhte Heizkosten – auch Arbeitnehmende können Unterstützung durch das Jobcenter erhalten

 

Ansteigende Heizkostenabschläge, Nachzahlungen oder die hohe Rechnung für die notwendige Heizöllieferung stellen auch viele Menschen die in Arbeit sind vor große Herausforderungen. Unterstützung können Sie im Jobcenter erhalten, indem Sie einen Antrag auf Arbeitslosengeld II stellen.

Nutzen Sie dafür die Plattform www.jobcenter.digital. Hier können Sie Ihren Antrag bequem und online von zu Hause stellen und auch die notwendigen Unterlagen hochladen. Brauchen Sie weitere Hilfen bei der Antragstellung, können Sie online oder telefonisch unter 0391 – 562 1777 einen Termin in unserem Haus buchen.

Ob ein Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes besteht, stellen die Mitarbeitenden im Jobcenter mittels Ihrer Angaben zu Einkommen und Vermögen, den Kosten der Unterkunft und Heizung sowie der Größe der Bedarfsgemeinschaft fest. Die Nachweise dazu sind, sofern Sie sie nicht schon online eingereicht haben, im Jobcenter vorzulegen.

„Bitte beachten Sie, dass der Antrag spätestens in dem Monat gestellt wird, in dem die Rechnung des Energielieferanten oder des Vermieters fällig wird. Rückwirkend ist eine Antragstellung nach dem Gesetzbuch nicht möglich.“, so Frau Jauch, Geschäftsführerin des Jobcenters Landeshauptstadt Magdeburg.

Beispiel: Geht die Rechnung des Energielieferanten am 05. November 2022 ein und ist zum 20. November 2022 fällig, müssen Sie den Antrag bis zum 30. November 2022 stellen. Wird der Antrag erst nach dem 30. November 2022 gestellt, so muss der Antrag abgelehnt werden und eine Übernahme der Kosten kann nicht erfolgen.  

Verschiedene Wohlfahrtsverbände haben Alg-II-Rechner im Internet eingestellt, mit denen sich ein eventuell möglicher Anspruch errechnen lässt. Aber beachten Sie bitte, dass aus diesen Berechnungen kein Rechtsanspruch abgeleitet werden kann. Sie dienen nur einer ersten Orientierung.