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Kosten für Unterkunft und Heizung - § 22 SGB II

Der Anspruch auf Leistungen der Grundsicherung umfasst auch den Anspruch auf Übernahme der Kosten für Unterkunft und Heizung. Es werden die sogenannten tatsächlichen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung übernommen, soweit diese angemessen sind. 

Zu den tatsächlichen Aufwendungen gehören

  • die Nettokaltmiete
  • die kalten Betriebskosten
  • Kosten für Heizung und Warmwasseraufbereitung
  • sonstige mietvertraglich geschuldeten Leistungen
  • Betriebs- und Heizkostennachzahlungen bzw. Erstattungen

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gibt uns als Jobcenter in einer Richtlinie vor, welche Kosten für Unterkunft und Heizung übernommen werden, welche Kosten als angemessen gelten und welche Verfahren zur Senkung der Kosten angewendet werden.

Darüber hinaus regelt diese Richtlinie auch, wann eine Zusicherung zum Wohnungswechsel einzuholen ist. 

Umzug und Neuanmietung einer Wohnung

Um sicherzugehen, dass die Mietkosten für Ihre neue Wohnung und gegebenenfalls auch Umzugskosten übernommen werden, sollten Sie vor Abschluss eines neuen Mietvertrags eine Zusicherung zur Angemessenheit von dem Jobcenter einholen, in dessen Zuständigkeit sich Ihre neue Wohnung befindet.

Wollen Sie z. B. von Demmin nach Neubrandenburg ziehen, dann lassen Sie die Angemessenheit bitte im Jobcenter Mecklenburgische Seenplatte-Süd prüfen.

Wollen Sie von Demmin nach Waren ziehen, dann prüft die Angemessenheit das Jobcenter Mecklenburgische Seenplatte-Nord.

Miet- und Heizkosten der neuen Wohnung werden grundsätzlich übernommen, wenn sie die zulässigen Richt- und Grenzwerte nicht übersteigen und der Umzug erforderlich ist.

Im Jobcenter Mecklenburgische Seenplatte-Nord beraten Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gern. Wir prüfen mit Ihnen gemeinsam im Rahmen eines persönlichen Gespräches oder anhand Ihrer eingereichten Unterlagen:

  • die Angemessenheit Ihres oder Ihrer Wohnungsangebote
  • die Erforderlichkeit Ihres Umzuges
  • die Übernahme eventuell notwendiger umzugsbegleitender Kosten.

Darüber hinaus stehen wir Ihnen beratend bei vorhandenen Mietschulden und angedrohter Räumungsklage zur Seite.

Erstausstattung einer Wohnung § 24 SGB II

Wenn Sie bisher für Ihre Wohnung noch über keine Einrichtungsgegenstände verfügt haben, können Sie im Jobcenter einen Antrag auf Erstausstattung für die Wohnung einschließlich Haushaltsgeräte stellen.

Dies trifft nur für die erste Ausstattung einer Wohnung zu – nicht für sogenannte Ersatzbeschaffungen bereits vorhandener Möbel und/oder Haushaltsgeräte.

Ihren Bedarf beantragen Sie im Jobcenter. Ein besonderes Antragsformular ist nicht erforderlich.

Wir empfehlen Ihnen, einen Beratungstermin zu vereinbaren, um die Möglichkeiten der Unterstützung und das Verfahren zu erläutern.

Dieses Angebot kann Ihnen Aufwand und Zeit ersparen.

Die Richtlinien des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte finden Sie unter weitere Informationen.