GSB 7.1 Standardlösung

Gibt es Förderungen?

Eingliederungszuschuss (EGZ)

Wenn Sie als Arbeitgeber einen Arbeitnehmer oder eine Arbeitnehmerin mit Vermittlungshemmnissen einstellen, können Sie bis zu 6 Monate einen Eingliederungszuschuss in Höhe von bis zu 50 % des berücksichtigungsfähigen Arbeitsentgeltes erhalten. Sofern Sie Arbeitnehmer einstellen, die das 50. Lebensjahr bereits vollendet haben, ist sogar eine Förderung von bis zu 12 Monaten möglich. Für schwerbehinderte oder sonstige behinderte Menschen kann eine höhere und längere Förderung erfolgen. Die Förderung ist ausgeschlossen, wenn die Einstellung bei einem früheren Arbeitgeber erfolgt, bei dem der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin während der letzten vier Jahre vor Förderbeginn mehr als drei Monate versicherungspflichtig beschäftigt war; dies gilt nicht, wenn es sich die befristete Beschäftigung besonders betroffener schwerbehinderter Menschen handelt.

Bitte nutzen Sie unser Beratungsangebot und vereinbaren Sie einen Termin mit Jobstart unter 0431 / 709 - 1430 oder dem Arbeitgeberservice unter der Hotline 01801 664466 (Festnetzpreis 3,9 ct/min., Mobilfunkpreise abweichend).

Vermittlungs- und Integrationsoffensive für Langzeitarbeitslose (VIOLA)

Langzeitarbeitslose Menschen haben es schwerer, Zugang zum ersten Arbeitsmarkt zu erhalten. Häufige Gründe dafür sind fehlende Berufserfahrung, gesundheitliche Einschränkungen und individuelle, personenbezogene Vermittlungshemmnisse. Im Rahmen des ESF-Bundesprogramms zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter startet das Jobcenter Kiel zum 1.September eine Vermittlungs- und Integrationsoffensive für Langzeitarbeitslose (kurz VIOLA). Ziel ist es, für langzeitarbeitslose Menschen Perspektiven für eine nachhaltige berufliche Eingliederung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu schaffen. Im Fokus der Aktivitäten stehen die gezielte Ansprache und Beratung von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, das Coaching der Arbeitsuchenden nach der Beschäftigungsaufnahme sowie die finanzielle Förderung durch Lohnkostenzuschüsse. Bei Bedarf sind zudem berufsbegleitende individuelle Qualifizierungsmaßnahmen möglich, um vorhandene Defizite zu beheben.

Viola_Flyer (PDF, 239KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Ihr Ansprechpartner vor Ort ist:

Thomas Bracker0431 / 80012 – 206

Kontakt: Jobcenter-Kiel.Viola@jobcenter-ge.de

betriebliche Trainingsmaßnahmen

Um festzustellen, ob ein potentieller Arbeitnehmer oder eine potentielle Arbeitnehmerin für eine zu besetzende Stelle geeignet ist, kann in Abstimmung mit der Integrationsfachkraft des Jobcenters eine Trainingsmaßnahme zur Arbeitserprobung durchgeführt werden. Voraussetzung für die Förderung ist u.a., dass die Einwilligung des Jobcenters erfolgt und die betriebliche Trainingsmaßnahme geeignet und angemessen ist, die Eingliederungsaussichten zu verbessern.

Ziel dieser betrieblichen Trainingsmaßnahmen ist es, direkt am Arbeitsplatz unter Beaufsichtigung und Betreuung durch eine Fachkraft die beruflichen Kenntnisse und Fertigkeiten, das Leistungsvermögen sowie die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten des oder der Arbeitsuchenden festzustellen.

Zusatzinformationen

Gemeinsame Einrichtung der

Landeshauptstadt Kiel

Bundesagentur für Arbeit

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