GSB 7.1 Standardlösung

„Einstellungssache Jobs für Eltern“

Familiennachmittag zum Aktionstag

Ausgabejahr 2017
Datum 11.09.2017

Zum bundesweiten Aktionstag „Einstellungssache – Jobs für Eltern“ gestaltete das Jobcenter Hameln-Pyrmont für seine im Familiencoaching betreuten Personen einen bunten Familiennachmittag. Eingeladen war hierzu nicht nur die arbeitsuchende Mama oder der Papa, sondern die gesamte Familie.

Familiencoaching – das sind Gary Freimann und Cornelia Harland im Jobcenter Hameln-Pyrmont. Freimann erklärt, was dahinter steht: „In über einem Drittel der etwa 6800 Bedarfsgemeinschaften, die vom Jobcenter Hameln-Pyrmont betreut werden, leben Kinder. Und in über 600 Familien davon leben drei und mehr Kinder. Beim Jobcenter Hameln-Pyrmont setzt man hier auf die ganzheitliche Betreuung zur Integration in den Arbeitsmarkt, Überwinden der Hilfebedürftigkeit.“ So habe er z. B. einen Gesprächskreis für Männer ins Leben gerufen, der gut angenommen wird. „Schließlich gibt es sowas ja auch nur für Frauen – da müssen wir für Gleichberechtigung sorgen“ sagt er verschmitzt.

Im Fokus stand für die Großen das Thema Jobs für Eltern. Felix Petri vom gemeinsamen Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Hameln und dem Jobcenter gab Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung und erläuterte, worauf es Arbeitgebern ankommt. Hierbei hob er die Softskills hervor – pünktlich, zuverlässig und teamfähig müssen Arbeitnehmer von heute sein. Notwendige spezielle Fachkenntnisse können auch noch im Betrieb direkt erworben werden, wenn die Motivation stimmt.

Silvia Kraaz und Suna Baris vom Familie im Zentrum – FiZ - gaben wertvolle Tipps und Infos zur Kinderbetreuung und Angeboten in den Ferien. Sie stellten das FiZ als Ansprechpartner für Hilfen im „Alltagsgeschäft“ – z. B. beim Ausfüllen eines Formulars helfen vor. Hierzu meint Cornelia Harland: „Oft sind es die kleinen Dinge, die eine Arbeitsaufnahme oder auch den Besuch eines Sprachkurses verhindern. Hier setzen wir an, können Hilfe leisten über Gespräche und dem Aufzeigen von unterschiedlichsten Angeboten.“

Der Kooperationspartner, die Impuls gGmbH, war an der Organisation des Nachmittags beteiligt und stellte ihre Räume dafür. Spannend war für alle die Führung durch die Werkstätten dort. Und obwohl der 3D-Drucker streikte und nicht druckte, beindruckte er zumindest die Gäste. Die bereits im Voraus gedruckten kleinen Autos standen bei den Kleinen hoch im Kurs. An der abschließenden großen Kaffeetafel schloss der Nachmittag mit einem regen Austausch ab.