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Bildung und Teilhabe

Kinder von Eltern, die Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld beziehen, haben einen Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket, der beim Jobcenter geltend gemacht werden kann. Wichtig hierbei ist die vorherige Antragstellung.

Was ist in dem Paket?

  • Mittagessen für Kinder, die Kitas oder Schulen besuchen, an denen regelmäßig warme Mahlzeiten angeboten werden. Der verbleibende Eigenanteil der Eltern liegt bei einem Euro pro Tag und Essen.
  • Lernförderung für Schülerinnen und Schüler, die das Lernziel nicht erreichen oder deren Versetzung gefährdet ist. Die Lehrerin oder der Lehrer muss den Bedarf bestätigen.
  • Mitmachen in Kultur, Sport und Freizeit für alle Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre, das heißt zum Beispiel Mitgliedsbeiträge für den Sportverein oder Gebühren für die Musikschule von monatlich bis zu 10 Euro.
  • Teilnahme an Tagesausflügen, die von den Schulen oder Kitas organisiert werden. Die Kosten für mehrtägige Klassenfahrten werden wie bisher neben den Leistungen Bildung und Teilhabe erstattet.
  • Schulbedarf – pauschal für Lernmaterialien wie Stifte, Hefte, Blöcke und Arbeitshefte jeweils im August mit 70 Euro und im Februar mit 30 Euro eines Schuljahres.
  • Fahrten zur Schule für Schüler, die die nächstgelegene Schule ihres gewählten Bildungsgangs (in der Regel ab Sekundarstufe II) besuchen. Voraussetzung ist, dass die Kosten tatsächlich erforderlich sind und nicht bereits von anderer Seite übernommen werden.


Was gibt’s für was?

  • 100 Euro jährlich für Schulbedarf, davon 70 Euro im ersten, 30 Euro im zweiten Schulhalbjahr.
  • 10 Euro monatlich fürs Mitmachen in Kultur, Sport und Freizeit.
  • Zuschuss für jede warme Mahlzeit in der Schulkantine oder in der Kindertageseinrichtung. Der Eigenanteil der Familien liegt bei 1 Euro täglich.
  • Tatsächlich anfallende Kosten für Tagesausflüge in Schule und Kita.
  • Lernförderung bekommen Schülerinnen und Schüler, die das Lernziel nicht erreichen oder deren Versetzung gefährdet ist. Übernommen werden Kosten, die sich an den ortsüblichen Preisen für Lernförderung orientieren.


Die Kosten für die Schülerbeförderung zur nächstgelegenen Schule werden entweder insgesamt übernommen oder es gibt, wenn die Karte auch für andere Fahrten genutzt werden kann, einen Zuschuss. Voraussetzung ist, dass die Beförderung zur nächsten Schule notwendig ist und die Kosten nicht von anderer Seite übernommen werden.

Für Kinder von Eltern, die nicht Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld beziehen (also keine Leistungen vom Jobcenter erhalten), ist Ansprechpartner der jeweils zuständige Landkreis (ggf. auch die Stadt).

Externe Links zum Thema:

Landkreis Hameln-Pyrmont - Bildung und Teilhabe

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:

Familienwegweiser Bildung und Teilhabe

Familienwegweiser Kinderzuschlag

Bundesagentur für Arbeit

Kinderzuschlag

Zusatzinformationen

Dabei sein können

Dabei sein können Wer hilft?

Kinder nicht ausgrenzen

Kinder nicht ausgrenzen Das Jobcenter gewährt Leistungen für Bildung und Teilhabe.