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Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt

Insgesamt 105 Jobcenter wurden vom Bundesministerium für Arbeit ausgewählt, am Programm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ teilzunehmen. Wir sind eines davon. Das bis Ende 2018 laufende Programm ist Teil des Konzepts "Chancen eröffnen – soziale Teilhabe sichern" zum Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit.

Es ergänzt und erweitert unsere vorhandenen gesetzlichen Eingliederungsleistungen. Gefördert werden Arbeitsverhältnisse, die zusätzlich und wettbewerbsneutral sind und im öffentlichen Interesse liegen. Die Förderung ist als Festbetragsfinanzierung ausgestaltet und beträgt bei 30 Stunden maximal 1.370 Euro (seit 01.01.2017 – angepasst an den seit dem geltenden Mindestlohn).

Die Förderung konzentriert sich auf zwei Gruppen mit besonderen Problemlagen und langem Arbeitslosengeld II-Bezug.

Die eine Gruppe sind Menschen, die wegen gesundheitlicher Einschränkungen besondere Hilfen benötigen. Hier gilt es oft, einen Kreis zu durchbrechen: zum einen können gesundheitliche Einschränkungen gravierend eine berufliche Integration hemmen, zum anderen kann das Fehlen einer Arbeit krankmachen. Oft sind hier psychische Faktoren für gesundheitliche Einschränkungen verantwortlich.

Die andere Gruppe sind Bedarfsgemeinschaften mit Kindern. Unter dem Aspekt sozialer Teilhabe erreicht die Förderung hier nicht nur die Langzeitarbeitslosen selbst, sondern zugleich die im Haushalt lebenden Kinder, die erfahren, dass Beschäftigung eine wichtige Rolle im Leben spielt.

Es reicht hier nicht aus, lediglich die Arbeitsverhältnisse zu fördern. Begleitende Aktivitäten sind notwendig, um die teilnehmenden Menschen und ihre Familien zu stabilisieren. Soziale Problemlagen wie etwa Sucht- und Schuldenprobleme und / oder gesundheitliche Einschränkungen sind anzugehen, nur dann kann eine dauerhafte Integration gelingen.

Informationen des BMAS zum Programm