GSB 7.1 Standardlösung

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Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II

Die Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II unterstützt Sie mit Leistungen zur Eingliederung in Arbeit und Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts. Ziel ist es, dass Sie künftig Ihren Lebensunterhalt und den Ihrer Angehörigen aus eigenen Mitteln und eigenen Kräften bestreiten können. Die Grundsicherung zur Absicherung des Existenzminimums ist für alle gedacht, die zu wenig oder keine eigenen Mittel zur Verfügung haben. Arbeitslosengeld II können alle erwerbsfähigen Personen erhalten, wenn sie leistungsberechtigt sind. Personen, die nicht erwerbsfähig, aber leistungsberechtigt sind, können Sozialgeld erhalten.

Regelbedarf (Link zum BMAS / Bedarfssätze)
Der Regelbedarf umfasst neben den Bedürfnissen des täglichen Lebens, auch beispielsweise die Ausgaben für Kosten der Ernährung, Kleidung oder Hausrat. Die Höhe ist unterschiedlich und hängt unter anderem von Familienstand und dem Alter ab. Der Regelbedarf wird regelmäßig zum neuen Jahr angepasst.

Bedarfe für Unterkunft und Heizung
Dieser Bedarf wird in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen anerkannt, soweit diese angemessen sind. Die Höhe der angemessenen Kosten wird durch den kommunalen Träger, die Stadt Eisenach, festgelegt. Die aktuellen angemessenen Bedarfe für Unterkunft und Heizung finden Sie hier (Link zur Stadt / Unterkunftsrichtlinie).

Mehrbedarfe
Diese Bedarfe umfassen Kosten für besondere Lebenslagen, die nicht durch den Regelbedarf abgedeckt sind. Mehrbedarfe werden beispielsweise für Alleinerziehende gewährt oder für Leistungsberechtigte, bei denen aus medizinischen Gründen eine kostenaufwändige Ernährung erforderlich ist.

Einmalbedarfe
Einmalige Leistungen werden beispielsweise für die Erstausstattung einer Wohnung oder die Erstausstattung bei Schwangerschaft und Geburt erbracht. Hierbei handelt es sich um einen Bedarf, der nicht vom Regelbedarf umfasst ist.

Kann im Einzelfall ein vom Regelbedarf umfasster und nach den Umständen unabweisbarer Bedarf nicht gedeckt werden, können einmalige Leistungen auch als Darlehen gewährt werden. Das Darlehen wird in monatlichen Raten mit dem Regelbedarf verrechnet. Der Bedarf ist entsprechend nachzuweisen.