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Jobcenter organisierte Infoveranstaltung

Jobcenter organisierte Infoveranstaltung zu Minijobs

Ausgabejahr 2017
Datum 23.10.2017

Was manche als einfachen Nebenverdienst wahrnehmen stellt sich für andere langfristig als Sackgasse dar: Minijobs bieten Chancen, bergen aber auch Risiken in sich.

Dyana Mieske, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters im Landkreis Celle, hatte daher zu einer Informationsveranstaltung rund um dieses Thema in den Celler Kreistagssaal eingeladen. Etwa 40 Frauen waren der Einladung gefolgt. Unterstützt wurde sie hierbei von Walter Schiewe von der Deutschen Rentenversicherung und von Petra-Johanna Regner, Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft von Stadt und Landkreis Celle und Überbetrieblicher Verbund Frauen und Wirtschaft e.V. .

Walter Schiewe klärte viele rechtliche Fragen, die bei Minijobbern immer wieder aufkommen. Wie berechnet sich der Urlaubsanspruch, gilt ein anderer Kündigungsschutz als sonst, muss man Krankheitstage nacharbeiten und gilt der Mindestlohn – all diese Fragen wurden thematisiert.

Auch die von Dyana Mieske mitgebrachte Wanderausstellung „Minijob? - Da geht noch mehr!“ bot wichtige Fakten, unter anderem zu Themen wie „Wege in eine existenzsichernde Beschäftigung“ und „Vorteile einer Umwandlung eines Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse“.

Themen, die Laura Magiurea sehr interessierten, denn auch sie hat das Ziel, nach einer Umschulung zur Medizinischen Masseurin, die sie gerade durchläuft, auf eigenen Beinen zu stehen. „Mit zwei Kindern ist für mich noch offen, ob ich in Vollzeit oder Teilzeit meinen zukünftigen Traumberuf ausüben kann. Ich strebe eine Weiterbildung in der Osteopathie an, und möchte mich über Fördermöglichkeiten wie einen Bildungsgutschein informieren.“ Mit dem Anliegen war sie bei Thomas Klemmer und Manuele Roselieb vom Jobcenter im Landkreis Celle an der richtigen Adresse, beide standen bei diesen und ähnlichen Fragen Rede und Antwort.

Bei dem Vortrag von Petra-Johanna Regner wurde deutlich, dass viele der anwesenden Mütter perspektivisch wieder berufstätig sein und für sich und ihre Kinder sorgen wollen. Als Voraussetzung hierfür wurde zuerst eine verlässliche Kinderbetreuung genannt. Oft sei allerdings nicht klar, welche Arbeitsstellen geeignet sind und wie die Vereinbarkeit Kinder und Beruf klappen kann. „Dafür bietet die Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Beratung und Begleitung an. Wir sind keine Stellenvermittlung und ersetzen die Beratung durch das Job Center nicht, aber wir können behilflich sein bei Fragen rund um Berufsorientierung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Stärkung für den Arbeitsmarkt“ so Petra-Johanna Regner. Sie erläuterte dann anhand einiger Beispiele, wie die Beratung von Frauen & Wirtschaft konkret unterstützen kann.

Dazu gehört auch die Rückbesinnung auf die eigenen Fähigkeiten. Was ist Ihnen in den letzten Wochen besonders gut gelungen, worauf sind Sie stolz oder womit zufrieden?ermunterte Petra-Johanna Regner die Teilnehmenden, sich darüber kurz darüber auszutauschen.

Im Anschluss an die Vorträge nutzten die Teilnehmerinnen die Beratungsangebote des Jobcenters im Landkreis Celle, der deutschen Rentenversicherung und der Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft für weiterführende, individuelle Beratungen.