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Zum Job in drei AktenProjekt „mund:Art“ des Jobcenters im Landkreis Celle

Nr. 12 – 08. Juli 2016

Ausgabejahr 2016
Datum 08.07.2016

„Wer hat die Kekse aus der Dose geklaut?“ ruft Theaterpädagogin Susanna Quandt, und reicht die Dose weiter. 14 Migrantinnen und Migranten jeden Alters spielen die Suche nach einem hungrigen Täter oder heben verneinend die Hände. Eine Theaterübung zum Aufwärmen, die allen Beteiligten sichtlich Spaß macht. Seit Anfang Mai bietet das Jobcenter im Landkreis Celle das Integrationsprojekt „mund:ART“ an, das eine Mischung aus Theaterpädagogik, Sprachunterricht und Job-Coaching beinhaltet. Es ist die erste Maßnahme dieser Art in Celle, die die Bochumer Defakto GmbH in der Lloyds Musicalschule Celle anbietet. Die nächste Übung ist dann bereits deutlich schwieriger, ein Arztbesuch wird von Shabab Khudeida und Rakan Bedal gespielt, einige Begriffe wie „Rezept“ liegen auf dem Tisch, alles Weitere wird frei vorgetragen.

Dyana Mieske, Jobcenterbeauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, hat das Projekt, das in anderen Städten bereits erfolgreich läuft, nach Celle geholt: „Das Theaterspielen erfordert hohe Konzentration und Präsenz, man muss immer zu einhundert Prozent dabei sein. So lernt man spielerisch die Sprache, und sich selbstbewusst mit fester Stimme, Mimik und Gestik auszudrücken. Für alle Teilnehmer ist die deutsche Sprache fremd, und sie sind in einen neuen Kulturkreis gekommen – sich in und mit einem Theaterstück zu präsentieren ist wirklich eine immense Leistung. Und wer einmal auf einer Bühne gestanden hat weiß, wie viel Selbstsicherheit man dort gewinnt. Dies sind wichtige Punkte für eine spätere Jobsuche“.

Neun Monate dauert das Programm insgesamt, es ist unterteilt in drei „Akte“. Zuerst werden in Vorab-Interviews Motivation und Eignung der Teilnehmer geprüft, und berufliche Ziele werden definiert. Im Zweiten Akt wird dann gemeinsam mit der Theaterpädagogin, die extra für das Projekt aus Berlin anreist, ein richtiges Theaterstück entwickelt. Bühnenbild, Kostüme, Licht und Tontechnik – all dies wird in der Gruppe erarbeitet. Dieser Abschnitt endet voraussichtlich Ende November dieses Jahres mit einer öffentlichen Aufführung. Nach der Premiere geht es dann gestärkt in die Betriebspraktika, mit dem Ziel, fit für den Arbeitsmarkt zu werden, und einen Job oder eine Ausbildungsstelle zu bekommen.

Und motiviert zeigen sich alle der Geflüchteten oder Migrantinnen und Migranten. Krzyystof Kandulski ist polnischer Staatsbürger und bereits seit einigen Jahren in Deutschland, hat aber die Sprache nie richtig lernen können: “Ohne gut Deutsch zu sprechen werde ich keine Arbeit finden. Durch das Theaterspielen lerne ich, mich richtig auszudrücken. Auch über meine berufliche Zukunft habe ich mit meinem Jobcoach gesprochen, ich möchte im Bauhandwerk tätig werden, möglichst in einer festen Anstellung“ beschreibt er seine Situation. Er betont, dass er in der Gruppe, die sich aus vielen Nationalitäten zusammensetzt, bereits viel von den anderen Teilnehmern und den Betreuern gelernt habe.

Konkrete Berufswünsche haben bereits viele der Teilnehmer, im Laufe des Projektes wird sich zeigen, ob sich diese umsetzen lassen oder ob Alternativen erarbeitet werden. Für die Praktika, die Ende des Jahres starten, werden noch entsprechende Betriebe gesucht, beispielsweise Handwerksbetriebe aus dem Baubereich, Kfz-Betriebe oder auch aus dem Bürobereich. Für Ende August ist ein „Markt der Möglichkeiten“ geplant, interessierte Arbeitgeber werden eingeladen, die Teilnehmer stellen sich vor, eine kurze Theatersequenz wird vorgeführt und man kann sich zwanglos austauschen und kennen lernen.

„Wer hat die Kekse aus der Dose geklaut?“ ruft Theaterpädagogin Susanna Quandt, und reicht die Dose weiter. 14 Migrantinnen und Migranten jeden Alters spielen die Suche nach einem hungrigen Täter oder heben verneinend die Hände. Eine Theaterübung zum Aufwärmen, die allen Beteiligten sichtlich Spaß macht. Seit Anfang Mai bietet das Jobcenter im Landkreis Celle das Integrationsprojekt „mund:ART“ an, das eine Mischung aus Theaterpädagogik, Sprachunterricht und Job-Coaching beinhaltet. Es ist die erste Maßnahme dieser Art in Celle, die die Bochumer Defakto GmbH in der Lloyds Musicalschule Celle anbietet. Die nächste Übung ist dann bereits deutlich schwieriger, ein Arztbesuch wird von Shabab Khudeida und Rakan Bedal gespielt, einige Begriffe wie „Rezept“ liegen auf dem Tisch, alles Weitere wird frei vorgetragen.

Dyana Mieske, Jobcenterbeauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, hat das Projekt, das in anderen Städten bereits erfolgreich läuft, nach Celle geholt: „Das Theaterspielen erfordert hohe Konzentration und Präsenz, man muss immer zu einhundert Prozent dabei sein. So lernt man spielerisch die Sprache, und sich selbstbewusst mit fester Stimme, Mimik und Gestik auszudrücken. Für alle Teilnehmer ist die deutsche Sprache fremd, und sie sind in einen neuen Kulturkreis gekommen – sich in und mit einem Theaterstück zu präsentieren ist wirklich eine immense Leistung. Und wer einmal auf einer Bühne gestanden hat weiß, wie viel Selbstsicherheit man dort gewinnt. Dies sind wichtige Punkte für eine spätere Jobsuche“.

Neun Monate dauert das Programm insgesamt, es ist unterteilt in drei „Akte“. Zuerst werden in Vorab-Interviews Motivation und Eignung der Teilnehmer geprüft, und berufliche Ziele werden definiert. Im Zweiten Akt wird dann gemeinsam mit der Theaterpädagogin, die extra für das Projekt aus Berlin anreist, ein richtiges Theaterstück entwickelt. Bühnenbild, Kostüme, Licht und Tontechnik – all dies wird in der Gruppe erarbeitet. Dieser Abschnitt endet voraussichtlich Ende November dieses Jahres mit einer öffentlichen Aufführung. Nach der Premiere geht es dann gestärkt in die Betriebspraktika, mit dem Ziel, fit für den Arbeitsmarkt zu werden, und einen Job oder eine Ausbildungsstelle zu bekommen.

Und motiviert zeigen sich alle der Geflüchteten oder Migrantinnen und Migranten. Krzyystof Kandulski ist polnischer Staatsbürger und bereits seit einigen Jahren in Deutschland, hat aber die Sprache nie richtig lernen können: “Ohne gut Deutsch zu sprechen werde ich keine Arbeit finden. Durch das Theaterspielen lerne ich, mich richtig auszudrücken. Auch über meine berufliche Zukunft habe ich mit meinem Jobcoach gesprochen, ich möchte im Bauhandwerk tätig werden, möglichst in einer festen Anstellung“ beschreibt er seine Situation. Er betont, dass er in der Gruppe, die sich aus vielen Nationalitäten zusammensetzt, bereits viel von den anderen Teilnehmern und den Betreuern gelernt habe.

Konkrete Berufswünsche haben bereits viele der Teilnehmer, im Laufe des Projektes wird sich zeigen, ob sich diese umsetzen lassen oder ob Alternativen erarbeitet werden. Für die Praktika, die Ende des Jahres starten, werden noch entsprechende Betriebe gesucht, beispielsweise Handwerksbetriebe aus dem Baubereich, Kfz-Betriebe oder auch aus dem Bürobereich. Für Ende August ist ein „Markt der Möglichkeiten“ geplant, interessierte Arbeitgeber werden eingeladen, die Teilnehmer stellen sich vor, eine kurze Theatersequenz wird vorgeführt und man kann sich zwanglos austauschen und kennen lernen.

Nach den neun Monaten Laufzeit des Projektes bleibt der Jobcoach noch weitere sechs Monate in Kontakt mit den Teilnehmern. Er unterstützt und gibt Tipps, beispielsweise bei Behördengängen, und bietet auch den Unternehmen an, hilfreich zur Seite zu stehen.

Gerhard Durchstecher, Geschäftsführer des Jobcenters im Landkreis Celle, betont: „Mit dem Projekt sind wir die Integration in Arbeit einmal ganz anders angegangen. Insbesondere die Geflüchteten haben wegen fehlender Sprachkenntnisse keinen direkten Zugang zum Arbeitsmarkt, hier ist das Projekt der erste Schritt zu einer nachhaltigen Integration. Wir gehen davon aus, dass viele der Teilnehmer beruflich durchstarten werden – zunächst einmal freue ich mich aber auf die Premiere des Theaterstückes!“

„Wer hat die Kekse aus der Dose geklaut?“ ruft Theaterpädagogin Susanna Quandt, und reicht die Dose weiter. 14 Migrantinnen und Migranten jeden Alters spielen die Suche nach einem hungrigen Täter oder heben verneinend die Hände. Eine Theaterübung zum Aufwärmen, die allen Beteiligten sichtlich Spaß macht. Seit Anfang Mai bietet das Jobcenter im Landkreis Celle das Integrationsprojekt „mund:ART“ an, das eine Mischung aus Theaterpädagogik, Sprachunterricht und Job-Coaching beinhaltet. Es ist die erste Maßnahme dieser Art in Celle, die die Bochumer Defakto GmbH in der Lloyds Musicalschule Celle anbietet. Die nächste Übung ist dann bereits deutlich schwieriger, ein Arztbesuch wird von Shabab Khudeida und Rakan Bedal gespielt, einige Begriffe wie „Rezept“ liegen auf dem Tisch, alles Weitere wird frei vorgetragen.

Dyana Mieske, Jobcenterbeauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, hat das Projekt, das in anderen Städten bereits erfolgreich läuft, nach Celle geholt: „Das Theaterspielen erfordert hohe Konzentration und Präsenz, man muss immer zu einhundert Prozent dabei sein. So lernt man spielerisch die Sprache, und sich selbstbewusst mit fester Stimme, Mimik und Gestik auszudrücken. Für alle Teilnehmer ist die deutsche Sprache fremd, und sie sind in einen neuen Kulturkreis gekommen – sich in und mit einem Theaterstück zu präsentieren ist wirklich eine immense Leistung. Und wer einmal auf einer Bühne gestanden hat weiß, wie viel Selbstsicherheit man dort gewinnt. Dies sind wichtige Punkte für eine spätere Jobsuche“.

Neun Monate dauert das Programm insgesamt, es ist unterteilt in drei „Akte“. Zuerst werden in Vorab-Interviews Motivation und Eignung der Teilnehmer geprüft, und berufliche Ziele werden definiert. Im Zweiten Akt wird dann gemeinsam mit der Theaterpädagogin, die extra für das Projekt aus Berlin anreist, ein richtiges Theaterstück entwickelt. Bühnenbild, Kostüme, Licht und Tontechnik – all dies wird in der Gruppe erarbeitet. Dieser Abschnitt endet voraussichtlich Ende November dieses Jahres mit einer öffentlichen Aufführung. Nach der Premiere geht es dann gestärkt in die Betriebspraktika, mit dem Ziel, fit für den Arbeitsmarkt zu werden, und einen Job oder eine Ausbildungsstelle zu bekommen.

Und motiviert zeigen sich alle der Geflüchteten oder Migrantinnen und Migranten. Krzyystof Kandulski ist polnischer Staatsbürger und bereits seit einigen Jahren in Deutschland, hat aber die Sprache nie richtig lernen können: “Ohne gut Deutsch zu sprechen werde ich keine Arbeit finden. Durch das Theaterspielen lerne ich, mich richtig auszudrücken. Auch über meine berufliche Zukunft habe ich mit meinem Jobcoach gesprochen, ich möchte im Bauhandwerk tätig werden, möglichst in einer festen Anstellung“ beschreibt er seine Situation. Er betont, dass er in der Gruppe, die sich aus vielen Nationalitäten zusammensetzt, bereits viel von den anderen Teilnehmern und den Betreuern gelernt habe.

Konkrete Berufswünsche haben bereits viele der Teilnehmer, im Laufe des Projektes wird sich zeigen, ob sich diese umsetzen lassen oder ob Alternativen erarbeitet werden. Für die Praktika, die Ende des Jahres starten, werden noch entsprechende Betriebe gesucht, beispielsweise Handwerksbetriebe aus dem Baubereich, Kfz-Betriebe oder auch aus dem Bürobereich. Für Ende August ist ein „Markt der Möglichkeiten“ geplant, interessierte Arbeitgeber werden eingeladen, die Teilnehmer stellen sich vor, eine kurze Theatersequenz wird vorgeführt und man kann sich zwanglos austauschen und kennen lernen.

Nach den neun Monaten Laufzeit des Projektes bleibt der Jobcoach noch weitere sechs Monate in Kontakt mit den Teilnehmern. Er unterstützt und gibt Tipps, beispielsweise bei Behördengängen, und bietet auch den Unternehmen an, hilfreich zur Seite zu stehen.

Gerhard Durchstecher, Geschäftsführer des Jobcenters im Landkreis Celle, betont: „Mit dem Projekt sind wir die Integration in Arbeit einmal ganz anders angegangen. Insbesondere die Geflüchteten haben wegen fehlender Sprachkenntnisse keinen direkten Zugang zum Arbeitsmarkt, hier ist das Projekt der erste Schritt zu einer nachhaltigen Integration. Wir gehen davon aus, dass viele der Teilnehmer beruflich durchstarten werden – zunächst einmal freue ich mich aber auf die Premiere des Theaterstückes!“

„Wer hat die Kekse aus der Dose geklaut?“ ruft Theaterpädagogin Susanna Quandt, und reicht die Dose weiter. 14 Migrantinnen und Migranten jeden Alters spielen die Suche nach einem hungrigen Täter oder heben verneinend die Hände. Eine Theaterübung zum Aufwärmen, die allen Beteiligten sichtlich Spaß macht. Seit Anfang Mai bietet das Jobcenter im Landkreis Celle das Integrationsprojekt „mund:ART“ an, das eine Mischung aus Theaterpädagogik, Sprachunterricht und Job-Coaching beinhaltet. Es ist die erste Maßnahme dieser Art in Celle, die die Bochumer Defakto GmbH in der Lloyds Musicalschule Celle anbietet. Die nächste Übung ist dann bereits deutlich schwieriger, ein Arztbesuch wird von Shabab Khudeida und Rakan Bedal gespielt, einige Begriffe wie „Rezept“ liegen auf dem Tisch, alles Weitere wird frei vorgetragen.

Dyana Mieske, Jobcenterbeauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, hat das Projekt, das in anderen Städten bereits erfolgreich läuft, nach Celle geholt: „Das Theaterspielen erfordert hohe Konzentration und Präsenz, man muss immer zu einhundert Prozent dabei sein. So lernt man spielerisch die Sprache, und sich selbstbewusst mit fester Stimme, Mimik und Gestik auszudrücken. Für alle Teilnehmer ist die deutsche Sprache fremd, und sie sind in einen neuen Kulturkreis gekommen – sich in und mit einem Theaterstück zu präsentieren ist wirklich eine immense Leistung. Und wer einmal auf einer Bühne gestanden hat weiß, wie viel Selbstsicherheit man dort gewinnt. Dies sind wichtige Punkte für eine spätere Jobsuche“.

Neun Monate dauert das Programm insgesamt, es ist unterteilt in drei „Akte“. Zuerst werden in Vorab-Interviews Motivation und Eignung der Teilnehmer geprüft, und berufliche Ziele werden definiert. Im Zweiten Akt wird dann gemeinsam mit der Theaterpädagogin, die extra für das Projekt aus Berlin anreist, ein richtiges Theaterstück entwickelt. Bühnenbild, Kostüme, Licht und Tontechnik – all dies wird in der Gruppe erarbeitet. Dieser Abschnitt endet voraussichtlich Ende November dieses Jahres mit einer öffentlichen Aufführung. Nach der Premiere geht es dann gestärkt in die Betriebspraktika, mit dem Ziel, fit für den Arbeitsmarkt zu werden, und einen Job oder eine Ausbildungsstelle zu bekommen.

Und motiviert zeigen sich alle der Geflüchteten oder Migrantinnen und Migranten. Krzyystof Kandulski ist polnischer Staatsbürger und bereits seit einigen Jahren in Deutschland, hat aber die Sprache nie richtig lernen können: “Ohne gut Deutsch zu sprechen werde ich keine Arbeit finden. Durch das Theaterspielen lerne ich, mich richtig auszudrücken. Auch über meine berufliche Zukunft habe ich mit meinem Jobcoach gesprochen, ich möchte im Bauhandwerk tätig werden, möglichst in einer festen Anstellung“ beschreibt er seine Situation. Er betont, dass er in der Gruppe, die sich aus vielen Nationalitäten zusammensetzt, bereits viel von den anderen Teilnehmern und den Betreuern gelernt habe.

Konkrete Berufswünsche haben bereits viele der Teilnehmer, im Laufe des Projektes wird sich zeigen, ob sich diese umsetzen lassen oder ob Alternativen erarbeitet werden. Für die Praktika, die Ende des Jahres starten, werden noch entsprechende Betriebe gesucht, beispielsweise Handwerksbetriebe aus dem Baubereich, Kfz-Betriebe oder auch aus dem Bürobereich. Für Ende August ist ein „Markt der Möglichkeiten“ geplant, interessierte Arbeitgeber werden eingeladen, die Teilnehmer stellen sich vor, eine kurze Theatersequenz wird vorgeführt und man kann sich zwanglos austauschen und kennen lernen.

Nach den neun Monaten Laufzeit des Projektes bleibt der Jobcoach noch weitere sechs Monate in Kontakt mit den Teilnehmern. Er unterstützt und gibt Tipps, beispielsweise bei Behördengängen, und bietet auch den Unternehmen an, hilfreich zur Seite zu stehen.

Gerhard Durchstecher, Geschäftsführer des Jobcenters im Landkreis Celle, betont: „Mit dem Projekt sind wir die Integration in Arbeit einmal ganz anders angegangen. Insbesondere die Geflüchteten haben wegen fehlender Sprachkenntnisse keinen direkten Zugang zum Arbeitsmarkt, hier ist das Projekt der erste Schritt zu einer nachhaltigen Integration. Wir gehen davon aus, dass viele der Teilnehmer beruflich durchstarten werden – zunächst einmal freue ich mich aber auf die Premiere des Theaterstückes!“

„Wer hat die Kekse aus der Dose geklaut?“ ruft Theaterpädagogin Susanna Quandt, und reicht die Dose weiter. 14 Migrantinnen und Migranten jeden Alters spielen die Suche nach einem hungrigen Täter oder heben verneinend die Hände. Eine Theaterübung zum Aufwärmen, die allen Beteiligten sichtlich Spaß macht. Seit Anfang Mai bietet das Jobcenter im Landkreis Celle das Integrationsprojekt „mund:ART“ an, das eine Mischung aus Theaterpädagogik, Sprachunterricht und Job-Coaching beinhaltet. Es ist die erste Maßnahme dieser Art in Celle, die die Bochumer Defakto GmbH in der Lloyds Musicalschule Celle anbietet. Die nächste Übung ist dann bereits deutlich schwieriger, ein Arztbesuch wird von Shabab Khudeida und Rakan Bedal gespielt, einige Begriffe wie „Rezept“ liegen auf dem Tisch, alles Weitere wird frei vorgetragen.

Dyana Mieske, Jobcenterbeauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, hat das Projekt, das in anderen Städten bereits erfolgreich läuft, nach Celle geholt: „Das Theaterspielen erfordert hohe Konzentration und Präsenz, man muss immer zu einhundert Prozent dabei sein. So lernt man spielerisch die Sprache, und sich selbstbewusst mit fester Stimme, Mimik und Gestik auszudrücken. Für alle Teilnehmer ist die deutsche Sprache fremd, und sie sind in einen neuen Kulturkreis gekommen – sich in und mit einem Theaterstück zu präsentieren ist wirklich eine immense Leistung. Und wer einmal auf einer Bühne gestanden hat weiß, wie viel Selbstsicherheit man dort gewinnt. Dies sind wichtige Punkte für eine spätere Jobsuche“.

Neun Monate dauert das Programm insgesamt, es ist unterteilt in drei „Akte“. Zuerst werden in Vorab-Interviews Motivation und Eignung der Teilnehmer geprüft, und berufliche Ziele werden definiert. Im Zweiten Akt wird dann gemeinsam mit der Theaterpädagogin, die extra für das Projekt aus Berlin anreist, ein richtiges Theaterstück entwickelt. Bühnenbild, Kostüme, Licht und Tontechnik – all dies wird in der Gruppe erarbeitet. Dieser Abschnitt endet voraussichtlich Ende November dieses Jahres mit einer öffentlichen Aufführung. Nach der Premiere geht es dann gestärkt in die Betriebspraktika, mit dem Ziel, fit für den Arbeitsmarkt zu werden, und einen Job oder eine Ausbildungsstelle zu bekommen.

Und motiviert zeigen sich alle der Geflüchteten oder Migrantinnen und Migranten. Krzyystof Kandulski ist polnischer Staatsbürger und bereits seit einigen Jahren in Deutschland, hat aber die Sprache nie richtig lernen können: “Ohne gut Deutsch zu sprechen werde ich keine Arbeit finden. Durch das Theaterspielen lerne ich, mich richtig auszudrücken. Auch über meine berufliche Zukunft habe ich mit meinem Jobcoach gesprochen, ich möchte im Bauhandwerk tätig werden, möglichst in einer festen Anstellung“ beschreibt er seine Situation. Er betont, dass er in der Gruppe, die sich aus vielen Nationalitäten zusammensetzt, bereits viel von den anderen Teilnehmern und den Betreuern gelernt habe.

Konkrete Berufswünsche haben bereits viele der Teilnehmer, im Laufe des Projektes wird sich zeigen, ob sich diese umsetzen lassen oder ob Alternativen erarbeitet werden. Für die Praktika, die Ende des Jahres starten, werden noch entsprechende Betriebe gesucht, beispielsweise Handwerksbetriebe aus dem Baubereich, Kfz-Betriebe oder auch aus dem Bürobereich. Für Ende August ist ein „Markt der Möglichkeiten“ geplant, interessierte Arbeitgeber werden eingeladen, die Teilnehmer stellen sich vor, eine kurze Theatersequenz wird vorgeführt und man kann sich zwanglos austauschen und kennen lernen.

Nach den neun Monaten Laufzeit des Projektes bleibt der Jobcoach noch weitere sechs Monate in Kontakt mit den Teilnehmern. Er unterstützt und gibt Tipps, beispielsweise bei Behördengängen, und bietet auch den Unternehmen an, hilfreich zur Seite zu stehen.

Gerhard Durchstecher, Geschäftsführer des Jobcenters im Landkreis Celle, betont: „Mit dem Projekt sind wir die Integration in Arbeit einmal ganz anders angegangen. Insbesondere die Geflüchteten haben wegen fehlender Sprachkenntnisse keinen direkten Zugang zum Arbeitsmarkt, hier ist das Projekt der erste Schritt zu einer nachhaltigen Integration. Wir gehen davon aus, dass viele der Teilnehmer beruflich durchstarten werden – zunächst einmal freue ich mich aber auf die Premiere des Theaterstückes!“

Nach den neun Monaten Laufzeit des Projektes bleibt der Jobcoach noch weitere sechs Monate in Kontakt mit den Teilnehmern. Er unterstützt und gibt Tipps, beispielsweise bei Behördengängen, und bietet auch den Unternehmen an, hilfreich zur Seite zu stehen.

Gerhard Durchstecher, Geschäftsführer des Jobcenters im Landkreis Celle, betont: „Mit dem Projekt sind wir die Integration in Arbeit einmal ganz anders angegangen. Insbesondere die Geflüchteten haben wegen fehlender Sprachkenntnisse keinen direkten Zugang zum Arbeitsmarkt, hier ist das Projekt der erste Schritt zu einer nachhaltigen Integration. Wir gehen davon aus, dass viele der Teilnehmer beruflich durchstarten werden – zunächst einmal freue ich mich aber auf die Premiere des Theaterstückes!“