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Ausbildungszuschuss: Jobcenter im Landkreis Celle unterstützt mit neuem Angebot die Suche nach einer Ausbildungsstelle

Ausgabejahr 2015
Datum 19.03.2015

Nicht alle Jugendlichen finden direkt im Anschluss an die Schulzeit eine Ausbildungsstelle. Auch der Abbruch einer Ausbildung kann den Übergang in eine berufliche Zukunft erschweren. Um Arbeitgebern einen Anreiz zu bieten, in dieser Situation benachteiligten jungen Menschen eine Ausbildungsstelle anzubieten, hat das Jobcenter im Landkreis Celle für die Bezieher von Arbeitslosengeld II eine neue Fördermöglichkeit entwickelt, den Ausbildungszuschuss.

Alex Geis ist einer der ersten, der von dem Zuschuss, den es in dieser Form bisher in Niedersachsen noch nicht gibt, profitiert. Seine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker wurde Ende letzten Jahres noch in der Probezeit beendet. „Ich habe an meinem Wunschberuf festgehalten, und weiter die Berufsschule besucht. Leider hatten meine Bewerbungen keinen Erfolg, und mir lief die Zeit davon. In einem Praktikum konnte ich mich dann bei der Firma Alfons Schmidt Automobile beweisen, ich bin sehr froh, hier nun meine Ausbildung fortsetzen zu dürfen“ schildere Alex Geis seine Situation. Da Firmeninhaber Stefan Schmidt bereits eine Auszubildende im ersten Lehrjahr hat fiel die Entscheidung, einen weiteren Auszubildenden einzustellen, nicht leicht, und so kam das Angebot von Thomas Klemmer, Vermittler des Jobcenters im Landkreis Celle, hier finanziell zu unterstützen, sehr gelegen. „Ich wollte Alex sehr gerne eine Chance geben, und eine Unterstützung bei den Ausbildungskosten, die für den Betrieb beispielsweise durch die Teilnahme an Fachlehrgängen entstehen, ist insbesondere für Klein- und Mittelständige Unternehmen schon eine gute Hilfe und ein Anreiz, auszubilden“ so Stefan Schmidt. Im Gespräch betonte Schmidt, dass die Gewährung des Zuschusses problemlos und schnell über die Bühne gegangen sei.

Marcus Fohl, Teamleiter der Arbeitsvermittlung für Jüngere, nannte einige Eckdaten des Ausbildungszuschusses: „Die Förderung richtet sich an Arbeitgeber, die Bewerberinnen und Bewerber einstellen, die Arbeitslosengeld II beziehen und bei der Suche einer Ausbildungsstelle benachteiligt sind. Es gibt einen klaren Kriterienkatalog, der hierfür entwickelt wurde, da es um Geld geht wollen wir Transparenz herstellen. Die Förderung erfolgt pauschal, die Höhe richtet sich nach der Ausbildungsvergütung. Es handelt sich um eine individuelle Förderleistung, ein Rechtsanspruch darauf besteht nicht“. Arbeitgeber, die

Interesse an dem Zuschuss haben, können sich direkt an den Arbeitsvermittler Thomas Klemmer unter der Telefonnummer 05141/ 961-123 oder an den Arbeitgeberservice von Arbeitsagentur und Jobcenter unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 4 5555 20 wenden, ein Flyer mit den wichtigsten Eckdaten ist im Jobcenter erhältlich.

Abschließend betonte Thomas Klemmer, dass Alex Geis in seiner Situation alles richtig gemach habe. Er hat frühzeitig Kontakt zu seinem Arbeitsvermittler aufgenommen, so konnte das Jobcenter aktiv werden und ihn dabei unterstützen, beinahe nahtlos die Ausbildung in seinem Wunschberuf weiterzuführen.