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Jugendliche unter 25 Jahren / U25

Die Jugendarbeitslosigkeit im Bereich des Jobcenters im Landkreis Celle hat sich seit Dezember 2006 mit -22,8% deutlich rückläufig entwickelt. Gründe dafür sind unter anderem die Entwicklung eines gezielten Maßnahmeangebotes für den Personenkreis U25 SGB II und die intensive Betreuung durch die Vermittlungsfachkräfte (gezielte Erarbeitung einer Integrationsstrategie), das heißt eine Strategie der Verknüpfung von hoher Beratungs-/Vermittlungsqualität mit integrationsorientiertem Maßnahmeeinsatz im Rahmen des 4-Phasen-Modells.

Alle arbeitslosen Jugendlichen U25 werden nach dem Kundenkontaktdichtekonzept alle vier Wochen eingeladen, um den Verlauf des Integrationsprozesses stetig zu begleiten, zu unterstützen und stabilisierend darauf einzuwirken. Maßnahmeteilnehmer werden nach dem Konzept “Absolventenmanagement“ betreut und der Verlauf der Maßnahme kontinuierlich überwacht. Alle noch schulpflichtigen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten werden mit zeitlichem Vorlauf vor Beendigung der Schule eingeladen, um eine rechtzeitige Integrationsplanung sicherzustellen.

U25 Kunden mit multiplen Vermittlungshemmnissen (schwere persönliche oder soziale Probleme, Suchtproblematik, Überschuldung) können durch intensive Betreuung im Fallmanagement sozial stabilisiert werden, um langfristig eine arbeitsmarktliche Integration zu erreichen. Der Bereich Fallmanagement hat im Raum Celle ein stabiles Netzwerk mit sozialen Organisationen (durch den Landkreis finanzierte Schuldnerberatung, Suchtberatung, psychosoziale Beratungsstelle etc.) aufgebaut, so dass bei Bedarf im Rahmen des beschäftigungsorientierten Fallmanagements zielorientiert auf die Inanspruchnahme dieser Dienstleistungen hingewirkt und die Inanspruchnahme auch nachgehalten werden kann.

Primäre Ansatzpunkte für den Personenkreis der Jugendlichen im Bereich U25 SGB II sind die persönliche Stabilisierung, gegebenenfalls Erwerb des Schulabschlusses, berufliche Orientierung und Verbesserung der Ausbildungsreife, Erwerb von Schlüsselqualifikationen und Arbeitstugenden, Verbesserung von Sprachkenntnissen, Erwerb eines

Berufsabschlusses, der Erwerb von fehlender Berufspraxis beziehungsweise zusätzlicher Qualifizierung nach abgeschlossener Ausbildung.